6. besonderes Konzert im Museum Klingental Basel: SPOKEN SOUNDS
Egidius Streiff spielt und spricht Musik.
Freitag 26. Februar 2027 / 19:30 Uhr
Heidi Baader-Nobs (1940) Escapade (2008)
Jürg Wyttenbach Rondeau (Rabelais) (1993/99)
“für sprechenden Geiger”
Giacinto Scelsi (1905 — 1988) Divertimento Nr.3 (1955)
Rico Gubler (1972) Streif(f)lichter einer Morgenstunde (1996)
Max E.Keller (1947) Fern(seh)-Mitleid (2001/10)
Kurt Schwitters (1887 — 1948) UR aus der UR-Sonate für Sprecher (1932)
Bela Bartok (1881 — 1945) Sonate für Violine solo (1944)
Violine spielen, oder Schau-spielen? Das war die Qual der Wahl des Teenagers Egidius. Wirklich verändert hat sich das nicht, wenn auch die Berufswahl des Geigers Egidius Streiff klar musikalisch verankert ist. Doch seit jeh haben Komponist:innen ihm sprachliche Werke zugeeignet, sei es “parlando” der Eskapaden von Heidi Baader-Nobs, poetischen (Gubler), oder in offensichtlich politischen (Keller) und absurden (Wyttenbach, Schwitters) Szenen. Dagegen seien die beiden hochvirtuosen Geigenstücke von Bartòk und Scelsi gesetzt, die ihrerseits in ihrer Sprachlichkeit nichts vermissen lassen.
In der Hoffnung, das Publikum liesse sich dazu verführen, mehr Musik “zu sprechen”.
Nach fulminanten Aufführungen des Divertimento No.2 darf man gespannt sein auf das nächste Kapitel von Streiffs Spiel mit Scelsi! Eine Zusammenarbeit mit Musica Aperta Winterthur anlässlich des 80. Geburtstags von Max E.Keller.
